SOLARENERGIE - ERTRAGSDATENBANK 2005

Nachstehend präsentieren wir unseren Kunden und Interessenten an Solarenergie die jeweils aktuellen Erträge aller von der gswb errichteten Solaranlagen. Beachten Sie, dass die tägliche Ertragssituation von einer Vielzahl von Einflüssen abhängt, wie zB. der Ausrichtung des Kollektorfeldes (Abweichung von der Südausrichtung), der Neigung der Kollektoren, der geografischen Lage (Beschattung durch Berge) und natürlich auch von der jeweilgen Witterung (zB. Schnee auf den Kollektoren) aber auch vom Ladezustand der angeschlossenen Solarspeicheranlage.

Spezifische Erträge zwischen den beiden letzten Ablesungen

Anmerkung: Erreichbar sind an sehr schönen Sonnentagen und leerem Pufferspeicher von Mai bis Juli Werte um 3,50 kWh/m² und Tag. Im Hochsommer liegt aufgrund des höheren Temperaturniveaus im Kollektor und der geringeren Abnahme der Ertrag bei Schönwetter zwischen 1,80 und 2,50 kWh/m², im Herbst sind Erträge um 2,50 bis 2,80 kWh/m² möglich. Die Tabelle enthält jene Anlagen, die über Fernwartung erreicht werden können. Die Auswertung erfolgt im Normalfall mit Zählerständen um 19 Uhr.

Aktuell: Bedingt durch die grossen Schneemengen der ersten drei Monate dieses Jahres bestehen derzeit noch enorme Ertragsunterschiede. Kollektoren, die bedingt durch die Vorgaben der Architektur nur sehr flach und nicht im optimalen Winkel von 45° verlegt werden konnten, blieben längere Zeit schneebedeckt und daher ohne Ertrag. Auf den Jahresertrag hat dieser Einfluss aber nur geringe Bedeutung.
Die Anlagen Golling, Maxglan und Plainstrasse liefern derzeit wegen eines Fehlers in der Regeltechnik die Daten um einen Tag verspätet.

NEU: Seit 05.03.2005 werden die Ertragszähler der per Fernwartung erreichbaren Solaranlagen täglich vollautomatisch ausgelesen und ausgewertet (eine Dienstleistung von www.energiebuchhaltung.at).



Gesamterträge des Jahres 2005 ab 1.1.2005 (alle Anlagen)

Anmerkung: Innerhalb eines Jahres muss bei Standardanlagen ein Gesamtertrag von 350 kWh/m² erreicht werden. Abweichungen von diesem Sollwert gibt es bei Abweichungen vom Standardwert(zB. teilweise Beschattung, stärkere Südabweichung, höhere Rücklauftemperaturen bei Fernwärmeeinbindung usw.).

Bedeutung der Farben:
BLAU = Die Jahresvorgabe (350 kWh/m²) wurde bereits vor Ablauf des Jahres erreicht.
GRÜN = Bei gleichbleibendem Ertragsverlauf wird bis zum Jahresende der geforderte Sollwert erreicht.
ROT = Die Erträge sind derzeit deutlich unter den Vorgabewerten.
(Zum Nachbessern stehen den ausführenden Fachfirmen maximal 3 Jahre zur Verfügung).

Aktueller Hinweis: Aufgrund der in den ersten 3 Monaten sehr stark abweichenden Schneelage ergeben sich auch sehr starke Abweichungen, die sich im Laufe der weiteren Monate aber wieder deutlich reduzieren.

Sollerträge für gswb-Anlagen (Standardanlagen)



Um den geforderten jährlichen Mindest-Solarertrag von 350 kWh/m² Kollektorfeld zu erzielen, müssen bis Ende der angeführten Monate die nebenstehenden, aufsummierten Erträge erreicht werden. Anhand dieser Tabelle kann frühzeitig eine Aussage über die Erfüllung der geforderten Werte getroffen werden.

Diese Vorgaben wurden von der gswb auf Basis von Messwerten etlicher Solaranlagen unterschiedlichster Grösse ermittelt und sind nur bei Solaranlagen mit Heizungsintegration in Kombination mit dezentraler Warmwasserbereitung über Fernwärmethermen verwendbar.

Diese Vorgaben sind nicht heranzuziehen für die Anlagen Bolaring, Gneis-Moos, Gebirgsjägerplatz und Schwarzach. Bei diesen Anlagen gelten aus anlagenspezifischen Gründen deutlich geänderte monatliche Vorgaben.

Sollerträge für gswb-Anlagen (Fassadenkollektoren)



Die Werte gelten für die mit 90° genau senkrecht montierten Fassadenkollektoren des Projektes "Samsunn" in Mariapfarr.